Wie Kunst Menschen verändern kann

Oder der Mensch verändert die Kunst?

 

Eines weiß ich in meinem Fall mit Sicherheit:

Es tut gut! Mal wieder stelle ich fest, es tut gut. Von der Planung, bis zum Erschaffen eines Bildes tut es gut.

Und auch wenn man das fertige Werk anschaut: Es tut gut!

 

Es ist schön zu sehen, was man da mit seinen Händen erschaffen hat, es ist ganz wunderbar, sich selber immer wieder in den Bildern zu sehen.

 

Das Leben ist eine wunderbare Reise und ich erlebe diese Reise jedes Mal aufs Neue wenn ich zu den Farben greife.

 

Hier sehen Sie zwei Bilder die ich übermalt habe und ein klein wenig Geschichte dazu:

 

Dieser Widder hier ist vor ca. 4 Jahren entstanden.

Nicht schlecht für meine damaligen Fähigkeiten.

Durchaus mit einer gewissen Kraft, aber einer nicht so 100% passenden "Weiblichkeit" und Zurückhaltung die heute für mich nicht mehr so recht passend erscheint.

 

Und so schaut der Bursche heute aus der Wäsche.

Diesselbe Leinwand, 4 Jahre und ein paar Stunden später.

Die Weichheit und Weiblichkeit sind weg.

Der Bursche hier weiß was er will und wird bestimmt nicht zögern zu tun was er will.

Er strahlt zwar nicht unbedingt Angriffslust aus, aber eine spürbare Standfestigkeit.

 

"Der Bock" 60 x 60 cm


Diese Versammlung stolzer Hähne ist Anfang 2020 enstanden. Halbfertig steckte ich irgendwie fest. Etwas fehlte ganz entschieden, aber zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht wissen was es war und wie ich es ins Bild bekomme. Deshalb habe ich es einfach mal 2 Jahre zur Seite gestellt.

 

 

Jetzt sind die Hähne präsent. Sie sind da, man kann sie hören und spürt ihre Bewegung.

Ein wilder, lebendiger Haufen Männlichkeit auf einer passenden großen Leinwand.

 

"Gegockel" 140 x 120 cm